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Biwak Simetsberg (1840m)Bayrische Voralpen, 13/14.07.2002 |
Vorgeschichte
Nach meinen beiden Biwak-Aktionen im Winter (Rotwandkopf und Brünstlkopf)
sollte es endlich mal wieder mit dem Schlafsack in die Berge gehen. Mit
Uli zusammen entschieden wir uns für den Simetsberg, ich hatte diesen Gipfel
bereits einmal
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Überblick
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Eindrücke
Der Wetterbericht gab insofern grünes Licht, dass erst am Nachmittag des Folgetages
wieder eine Kaltfront über die nördlichen Ostalpen hineinbrechen sollte. Uli und ich
erreichten gegen 19:30 Uhr Einsiedel (803m) und begannen mit dem mir bereits
bekannten Aufstieg über Forststraßen, einfache Wanderwege im Wald sowie einem etwas
steileren Stück vor der Simetsberg-Diensthütte.
Oberhalb der Hütte schien eine Art "Nachtlager" für die vielen Kühe zu
sein, welche sich hier im Umfeld aufhielten. Um diese Uhrzeit störten wir sie
anscheinend, so dass nach recht aufgeregtem "gemuhe" drei Kühe angriffslustig auf uns
zu rannten. Nach anfänglicher Belustigung wurde uns doch etwas mulmig und wir versuchten
die Gruppe zu umgehen. Dies nütze jedoch nichts, die drei verfolgten uns immer schneller.
Auch ein kleines "Versteck" hinter einem Busch war vergebens, die Kühe schienen
sich tatsächlich bedroht zu fühlen und die Aufpasser kamen immer näher. Es ist
ist echt Wahnsinn, wie diese auf den ersten Blick immer recht plumb wirkenden Tiere
doch umherrennen können! Schließlich rannten auch Uli und ich so schnell es eben
in dem Gelände ging... ;-)
Nach dem Packen und der Mitnahme sämtlichen Abfalls ging es wieder hinab nach Einsiedl.
In Höhe der Diensthütte hatte sich wieder die Kuh-Bande versammelt, eine Vier-Personen-Gruppe
wurde auch sofort nach deren Eintreffen eingekreist, doch anscheinend passiert dabei
nichts... ;-) |
Fazit
Das mit den Kühen war natürlich so eine Sache... Hätte uns ein Almbauer beobachtet, so
würde er sich mit Sicherheit die gesamte Nacht über uns totgelacht haben. :) Aber was
will man als Flachlandtiroler auch machen, wenn drei schwere Viecher auf einen zurennen? *g*
Den Sonnenuntergang haben wir also gehörig verpaßt, der wunderschöne Morgen entschädigte
jedoch mal wieder vollends!
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