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Vorgeschichte
Überblick
Bilder
Fazit
 

Grundkurs Eis, Taschachhaus

DAV Summit Club, Ötztaler Alpen, 07-13.09.2003

   

Vorgeschichte

Möchte man in den Bergen höher hinaus, so wird man früher oder später den einen oder anderen Gletscher betreten müssen. Zuvor ist eine gewisse Grundausbildung jedoch recht vorteilhaft, denn wer fällt schon gerne in Gletscherspalten und weiß dann nicht, wie er wieder heraus kommen soll. *g*

Überblick

Die Ausbildung wurde vom DAV Summit Club organisiert.

Da uns das Wetter einen ziemlichen Strich durch die Rechung machte (wir erlebten wohl die einzigste schlechte Woche im Sommer 2003 :-/), mussten wir leider einen Großteil der Ausbildung "im Trockenen" vor der Hütte oder bei recht miesen Bedingunen durchführen. Die geplante Abschlußtour zur Wildspitze war ebenfalls nicht möglich.

  • Tag 1: Aufstieg zum Taschachhaus von Mandarfen im Pitztal aus
  • Tag 2: Gehen im Weglosen Gelände
  • Tag 3: Auf dem Taschachferner: Verwendung von Steigeisen und Pickel. Anseilen
  • Tag 4: Trockenübungen (bei der Hütte): Spaltenbergung, Abseilen
  • Tag 5: Spaltenbergung auf dem Gletscher
  • Tag 6: Steileisklettern
  • Tag 7: Abstieg nach Mandarfen (immer noch kein gutes Wetter)

Bilder

Tag 1

Um 15 Uhr war Treffpunkt am Hotel Piz in Mandarfen, danach stiegen alle Kursteilnehmer zusammen zum Taschachhaus, welches unser Stützpunk für die kommende Woche sein sollte, auf. Wir waren insgesamt 18 Leute, wurden jedoch für die praktischen Ausbildungsinhalte in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe wurde von einem Bergführer bereut: Aron, Fritz und Roman.



Tag 2

Praktischer Ausbildungsinhalt: Gehen im weglosen Gelände. Für einen Großteil der Teilnehmer in soweit nichts neues, auch ich fieberte eher dem Gletscher entgegen. ;-)

Blick gegen Taschachferner
Blick gegen Taschachferner
Gletscherabbruch am Hinteren Eiskastenferner
Gletscherabbruch am Hinteren Eiskastenferner
Abstieg zum Taschachhaus
Abstieg zum Taschachhaus
 


Tag 3

Heute hatten wir noch einen Tag mit recht gutem Wetter und es ging hinaus zum nahen Taschachferner. Wir lernten und übten das Gehen mit Steigeisen, die Verwendung des Pickels, anseilen auf dem Gletscher sowie das Gehen in der Seilschaft.

Winterhütte des Taschachhauses
Winterhütte des Taschachhauses
Taschachferner am Morgen
Taschachferner am Morgen
Taschachferner, auf dem Weg zum Übungsgelände
Taschachferner, auf dem Weg zum Übungsgelände
Anlegen der Ausrüstung
Anlegen der Ausrüstung
Übungen auf dem Gletscher
Übungen auf dem Gletscher
Übungen auf dem Gletscher
Übungen auf dem Gletscher
Meinereiner in Montur, hinten Taschachhaus
Meinereiner in Montur, hinten Taschachhaus
Übungen auf dem Gletscher
Übungen auf dem Gletscher
Hans auf dem Taschachferner, im Hintergrund das Taschachhaus
Hans auf dem Taschachferner, im Hintergrund das Taschachhaus
Gletscherspalte
Gletscherspalte
Gletscherspalten
Gletscherspalten
Gletscherspalte
Gletscherspalte
Anseilen auf dem Gletscher
Anseilen auf dem Gletscher
     


Tag 4

Eigentlich sollte es zur Spaltenbergung auf den Gletscher gehen, entsprechend dem Wetter übten wir jedoch an der Hütte die Lose Rolle, die Selbstrettung mittels Prussiken sowie Abseilen.

Torsten in unserem 4-Bett Zimmer im Taschachhaus
Torsten in unserem 4-Bett Zimmer im Taschachhaus
Selbstrettung mittel Prussik
Selbstrettung mittel Prussik
Spaltenopfer Hans
Spaltenopfer Hans
Spaltenopfer Georg
Spaltenopfer Georg
Rettung naht
Rettung naht
Jetzt ist auch unsere Gruppe mit Prussiken an der Reihe
Jetzt ist auch unsere Gruppe mit Prussiken an der Reihe
Andreas macht sich zum Abseilen bereit
Andreas macht sich zum Abseilen bereit
Thomas beim Abseilen
Thomas beim Abseilen
Thomas beim Abseilen
Thomas beim Abseilen
Georg beim Abseilen
Georg beim Abseilen
Beim Abseilen unweit des Taschachhauses
Beim Abseilen unweit des Taschachhauses
 


Tag 5

Durch das schlechte Wetter hatten wir vormittags zunächst wieder Theorie. In einem ziemlichen Schneegestöber ging es danach jedoch wieder die knappe 3/4 Stunde zum Taschachferner, Spaltenbergung sollte zumindest 1x direkt am Gletscher geübt werden. Das Wetter war überaus wechselhaft, doch im Laufe des Nachmittags klarte es zeitweise auf, so dass wir etwas Hoffnung für die Tour auf die Wildspitze hatten.

Anlegen der Ausrüstung
Anlegen der Ausrüstung
Das Wetter war recht schlecht, Minusgrade, Wind
Das Wetter war recht schlecht, Minusgrade, Wind
Anlegen der Ausrüstung
Anlegen der Ausrüstung
Spaltenbergung auf dem Taschachferner
Spaltenbergung auf dem Taschachferner
Spaltenopfer Thomas am Gletscher
Spaltenopfer Thomas am Gletscher
Spaltenberger am Taschachferner
Spaltenberger am Taschachferner
Spaltenberger am Taschachferner
Spaltenberger am Taschachferner
Eisbruch am Taschachferner mit Gamsköpfle
Eisbruch am Taschachferner mit Gamsköpfle
Thomas hält unser Spaltenopfer
Thomas hält unser Spaltenopfer
Spaltenopfer Andreas wartet auf Rettung
Spaltenopfer Andreas wartet auf Rettung
Blick vom Taschachferner ins Taschachtal
Blick vom Taschachferner ins Taschachtal
Bliggspitze und Taschachhaus vom Taschachferner aus
Bliggspitze und Taschachhaus vom Taschachferner aus
Eisbruch am Taschachferner
Eisbruch am Taschachferner
Taschachwand
Taschachwand
Bliggspitze und Spaltenopfer
Bliggspitze und Spaltenopfer
noch ein Spaltenopfer
noch ein Spaltenopfer
Ausblick einen Spaltenopfers in der Spalte ;-)
Ausblick einen Spaltenopfers in der Spalte ;-)
Gletscherbruch
Gletscherbruch
Rückweg vom Taschachferner zum Taschachhaus
Rückweg vom Taschachferner zum Taschachhaus
 

Am Abend setzte wieder verstärkt Schneefall ein, so dass wir nicht mehr so recht Hoffnung auf die Wildspitze hatten. Entsprechend mussten am Abend das Gelernte auf andere Weise angewandt werden... ;-)

Schneemann 1
Schneemann 1
Schneemann 2
Schneemann 2
   
Grundkurs Eis ABC
Grundkurs Eis ABC


Tag 6

Wir wurden weder um 5 Uhr für die Wildspitze, noch etwas später für die Bliggspitze geweckt. Das Wetter war zu schlecht, entsprechend auch die Stimmung aller. Als Ausweichziel sollte es auf die Hintere Ölgrubenspitze (3296m) gehen. Auf Nachfrage hin fanden sich jedoch 6 Leute, die lieber noch ein wenig auf dem Gletscher üben wollten. Bergführer Roman nahm jedoch etwas mehr "Eisgeräte" mit und so konnten wir im Steileis Toprope klettern! :-) Die Wetterbedingungen waren der Haß, aber was solls, es hatte wahnsinnig Spaß gemacht!

Bergführer Roman richtet die TopRope-Sicherungen ein
Bergführer Roman richtet die TopRope-Sicherungen ein
Wir stehen staunend vor der ca. 20-25 hohen Eiswand im Gletscherbruch
Wir stehen staunend vor der ca. 20-25 hohen Eiswand im Gletscherbruch
Nun sind auch wir dran: Thomas hat es fast geschafft
Nun sind auch wir dran: Thomas hat es fast geschafft
Thomas 'in der Wand', Matthias sichert
Thomas 'in der Wand', Matthias sichert
Thomas in der Wand
Thomas in der Wand
Blick zurück zu meiner Lebensversicherung
Blick zurück zu meiner Lebensversicherung
Ein wenig ist noch zu klettern
Ein wenig ist noch zu klettern
Etwa 5cm Metall lange Metallspitzen halten einen in der Wand
Etwa 5cm Metall lange Metallspitzen halten einen in der Wand
Beim Sichern
Beim Sichern
Matthias
Matthias
In der Wand
In der Wand
Verstauen der Ausrüstung beim Weg zurück zur Hütte
Verstauen der Ausrüstung beim Weg zurück zur Hütte
Letzter Abend auf der Hütte
Letzter Abend auf der Hütte
Letzter Abend auf der Hütte
Letzter Abend auf der Hütte
Letzter Abend auf der Hütte
Letzter Abend auf der Hütte
Letzter Abend auf der Hütte
Letzter Abend auf der Hütte


Tag 7

Am letzten Tag stand soweit nur noch der Abstieg ins Tal nach Mandarfen auf der Tagesordnung. Ein Großteil stieg bereits sehr früh ab, da noch eine lange Fahrt mit dem Auto vor ihnen lag. Ich wollte zunächst noch ein paar Tage auf dem Taschachhaus bleiben (das Wetter sollte ja besser werden), stieg dann jedoch mit Sylvia und Torsten ab und wir fuhren zusammen in die Ortleralpen und bestiegen die Laaser Spitze.

Sylvia, Torsten und ich in unserem Zimmer
Sylvia, Torsten und ich in unserem Zimmer
Vor dem Abstieg
Vor dem Abstieg
Sylvia und Torsten beim Abstieg nach Mandarfen, Blick in Taschachtal
Sylvia und Torsten beim Abstieg nach Mandarfen, Blick in Taschachtal
 

Fazit

Ein Großteil der theoretischen Ausbildung (z.B. Kartenkunde, alpine Gefahren, ...) war mir bereits bekannt (und sollte eigentlich jedem "Bergsteiger" bekannt sein). Das Wetter war Mist *argh*. Aber nichts desto trotz war es eine sehr tolle Woche war mit vielen netten Leuten. Es hat sich sehr gelohnt und ich kann es wärmstens weiterempfehlen! Der Unterschied zwischen ein paar Bildern und Texten in einem Lehrbuch und dem praktischen Ausprobieren ist enorm! Und die nächste Spalte.... ich meiner der nächste Sommer für die erste eigene Tour kommt bestimmt. ;-)

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