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Vorgeschichte
Überblick
Eindrücke
Fazit
 

Ramolhaus

Ötztaler Alpen, 02-04.09.2005

   

Vorgeschichte

Das Wetter war (und ist immer noch) im Sommer 2005 eine echte Plage. Fast kein Wochenende mit zwei bergtauglichen aufeinander folgenden Tagen. Umso schöner, dass es nochmal für eine Houchtour geklappt hat, auch wenn praktisch kein Gletscher mehr da war. ;-)
Das Ramolhaus bietet sich mit einer Höhe von 3006m prima als hoher Stützpunkt für 2 bis 3 Tage an. Dabei sind täglich nur wenig Höhenmeter zu gehen, so dass nachmittags immer lecker Apfelstrudel und Bier auf der aussichtsreichen Terasse genossen werden können.

Überblick

Schwierigkeitsbewertung: einfache Hochtouren

  • Tag 1: Aufstieg von Obergurgl (1910m) zum Ramolhaus (3006m)
  • Tag 2: Anichspitze (3428m), Mittlerer (3518m) und Großer Ramolkogel (3550m) über NO- und Ostgrat
  • Tag 3: Schalfkogel (3540m) von Norden vom Firmisanjoch und Abstieg zurück nach Obergurgl (1910m)

Eindrücke

Bisher nur die Bilder... es folgen hier und da ein paar Kommentare.

Fazit

Das Wetter war super, die Lage der Hütte ist super, die Touren waren super. Wir hatten eine Menge Spaß. Was will man mehr? Ok, etwas mehr Gletscher wäre schön gewesen... :-) Wir hatten die ganze Ausrüstung bis zur Hütte und am zweiten Tag bis zum Joch auf P. 3367m geschleppt, nur um sie dann wieder runter zu tragen. Clevere Leute fragen vielleicht vorher mal nach und studieren nicht nur den Führer und die Karte. *g* Setzt aber auch vorraus, dass die Wirte bescheid wissen...

Infos:

  • Der Hüttenzustieg wird mit 4 Std. angegeben, wir waren zwar mit knapp unter 3 Std. schneller aber es zieht sich schon ein wenig.
  • Die Reservierung auf dem Ramolhaus ist zu empfehlen, da die Hütte die sooo groß ist.
  • Bei den Verhältnissen die wir angetroffen hatten sind außer Steigeisen und Pickel keine weiteren Sachen notwendig gewesen. Der Ramolferner scheint groß keine Spalten mehr zu haben - dennoch: wäre das Eis nicht sichtbar gewesen hätten wir natürlich angeseilt!
  • Gehzeiten besser dem AV-Führer zu entnehmen, wir hatten hier und da Pausen gemacht.
  • Die IIer Stellen am Gratübergang vom Mittleren zum Großen Ramolkogel sind sehr kurz und nicht weiter schwierig, jedoch schon ein wenig ausgesetzt. Routenfindung kein Problem.
  • Beim Aufstieg zum Firmisanjoch kann man Steigspuren erkennen, ansonsten ist das ganze schottrig, erdig, brüchig. Am Grat selber mehr oder weniger angenehmes Blockwerk.

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