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Vorgeschichte
Überblick Eindrücke Fazit |
Laaser Spitze (3305m)Vinschgau, 14.09.2003 |
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Vorgeschichte
Nach meinem
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Überblick
Schwierigkeitsbewertung: Bergwanderung mit ein paar Kraxeleinlagen
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EindrückeNach einer geruhsamen Nacht und einem leckeren Frühstück starteten wir erst gegen 09:45 Uhr vom Stallwieshof aus. Der Weg "Nr. 5" biegt gleich an der Zufahrtsstraße zum Hof ab und führt zunächst gemächlich ansteigend durch mehr oder weniger dichten Wald, welcher nach kurzer Zeit durch Latschen verdrängt wird. Der Aufstieg verläuft im ersten Teil ziemlich südseitig, so dass wir doch recht schnell ins Schwitzen kamen. Auf etwa 2200m gelangt man zum Abzweig in die sogenannte Hintere Wurmeitgrube und es beginnt ein elendiger Hatscher in vielen Kehren hinauf bis zum schon früh sichtbaren Seinmanngasseloch. Der Weg ist einfach und vielleicht "mittelsteil" *g*.
Um etwa 11:45 Uhr erreichten wir schließlich das Steinmanngasseloch (etwa 2900m) und machten eine längere Pause. Die Sicht nach Süden ist hier bereits schon großartig und wir konnten bereits die ersten vergletscherten Berge sehen. Ab hier verläuft der weitere Weg weitgehend in mehr oder weniger großen Blockwerk (siehe rechtes Bild). Steinmandl und Farbtupfer markieren den Weg, hier und da mussten wir jedoch ein klein wenig nach diesen schauen.
Etwa 12:30 Uhr rafften wir uns für die verbleibenden Höhenmeter auf. Mit der Höhe wurde es nun kälter und windiger. Die Laaser Spitze hat man bereits lange im "Visier", doch es zieht sich noch ein klein wenig. Am Gipfelaufbau wird es kurzzeitig etwas steiler und für kurze Passagen sind die Hände als leichte Stütze hilfreich. Beeindruckend die ersten Blicke hinüber zum Ortler sowie schliesslich am Grat die noch vom Schnee weiße Nordseite.
Schließlich erreichten wir gegen 13:45 Uhr den Gipfel der Laaser Spitze (3305m). Man liest ja nun
ständig von "beeindruckenden Gipfelpanoramen", jedoch war dieses für mich tatsächlich besonders beeindruckend.
Das liegt zum einen daran, dass die Woche zuvor am Taschachhaus fast nur schlechtes Wetter war,
zum anderen aber, dass ich das erste Mal "richtig" bekannte hohe Berge sah: Ortler und Königsspitze. Bisher
war entweder immer die Sicht schlecht oder ich war mir nie richtig sicher oder aber es handelte sich "nur" um ein
paar Gipfel +/- 3500m Höhe, welche man meist auch ohne Hochtourenerfahrung (Gletscher etc.)
besteigen konnte. Aber "König Ortler" ist schon irgendwie etwas anderes... Das "klingt" einfach. Und irgendwie
möchte jeder diesen Koloss für die Liste ja einmal "abhacken" *g*.
Beim Abstieg entschlossen Torsten und ich noch die Rotspitze (3282m - vielen Dank für die Info
zum richtigen Namen an Andreas aus Laas im Vinschgau) mitzunehmen,
welcher in südöstlicher Richtung von der Laaser Spitze im verlängerten Grat liegt. Teilweise gibt es
kleine Steigspuren, ansonsten bewegt man sich im Ier und IIer Gelände. In der Wegsuche kann man ziemlich
frei entscheiden und sich so schöne Genuss-Kraxeleien suchen. Die Aussicht unterscheidet sich nicht
übermäßig von der Laaser Spitze, man hat jedoch einen Blick auf dieselbige und rutscht ein wenig näher
an den Ortler...
Der direkte Abstieg von der Rotspitze in Richtung Südost ist möglich, so kommt man früher oder später wieder auf den Weg Nr. 5. Ier Gelände, grobes Blockwerk. Für den Abstieg zurück zum Stallwies Hof wählten den Weg 5a und danach Weg 34 über die verfallene Schluderhütte. Er ist landschaftlich eigentlich schöner als der recht monotone Aufstieg in der hinteren Wurmeitgrube, ansonsten nehmen die beiden sich nicht viel. Auf etwa 2000m trifft man auf Weg 8 und hat von dort aus noch etwa 30 Minuten relativ eben bis zum Stallwieshof. Diesen erreichten wir gegen 17:45 Uhr. |
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FazitSchöne, mit dem Abstecher zur Rotspitze auch sehr abwechslungsreiche Tour mit toller Aussicht zur Ortlergruppe. Im Gipfelbereich der Laaser Spitze gegenüber dem restlichen Weg etwas anspruchsvoller, bei guten (=trockenen) Verhältnissen jedoch soweit nicht schwierig. Siehe auch folgende Seiten Den Stallwieshof kann ich übrigens uneingeschränkt empfehlen! Die Übernachtung ist ok, die Aussicht auf die Berge super und das Essen einfach grandios! Die Wirtsleute sind richtig nett. Schade war nur, dass ich nach zwei Tagen wieder nach Hause musste.
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