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Boofen am Kleinhennersdorfer Stein

mit Micha D. und Uli

Sächsische Schweiz, 04/05.09.2001

   

Vorgeschichte

Und wieder einmal ging es Richtung Sächsiche Schweiz zum Boofen. Das Wandern hatten wir diesmal ziemlich außer acht gelassen, es ging eher um das Übernachten an sich. Da Micha überdies mehrere Boofen kennt, wollten wir diesmal eine aufsuchen, bei welcher wir bisher noch nicht waren.

Boofen: So bezeichnet man das Übernachten unter freien Himmel, lediglich Felsvorsprünge bieten Schutz vor Wind und Wetter. Soweit ich mittlerweile weiß, war und ist dies wohl unter Kletteren in der Sächsischen Schweiz recht beliebt, da man so natürlich recht früh und auch lange unterwegs sein kann.

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Überblick

  • Tag 1
  • Ausgangpunkt Bahnhof bei Krippen
  • über Tappichtweg nach Kleinhennersdorf
  • Waldwege und Querfeldein zum Kleinhennersdorfer Stein
  • Aufsuchen der Boofe an der nordwestlichen Seite
  • Tag 2
  • Kletterfelsen in der Nähe
  • über den Rietzschgrund zur Elbe
  • Bahnhof Bad Schandau

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Eindrücke

Eine "richtige Tourenbeschreibung" soll das hier natürlich nicht werden. Ich denke einige für sich sprechende Bilder mit ein paar Beschreibungen und Eindrücken sind ausreichend.

Auf dem Tappichtweg, im Hintergrund der Kleinhennersdorfer Stein Wolken im Elbtal
Am Bahnhof bei Krippen kamen wir diesmal recht spät an (ca. 17/18 Uhr). Von dort aus ist es nicht weit über den Tappichtweg bis nach Kleinhennersdorf und weiter zum Kleinhennersdorfer Stein. Dort angekommen wurde es schon ziemlich dunkel und das letzte Stück bis zur Boofe suchten wir mehr oder weniger im Dunkeln. Wo wir da nun genau waren weiss wohl nur Micha selbst. ;-)

Boofe am Kleinhennersdorfer Stein Boofe am Kleinhennersdorfer Stein Boofe am Kleinhennersdorfer Stein, Blick Richtung Dresden und Lilienstein
Die Boofe bietet einen tollen Blick in Richtung Dresden und zum Lilienstein. Ferner haben sich einige Leute eine Art "Clubhaus" quasi in den Fels gebaut. Hinter der Bretterkonstruktion geht es noch mehrere Meter nach links in eine Spalte hinein: alles überdacht, teilweise mit Bauschaum. Ich schätze, dass bestimmt 5 bis 7 Leute dort Platz finden würden. Micha und ich schliefen allerdings draussen, ich für meinen Teil fand die dicken Spinnen im Haus nämlich alles andere als possierlich.

Klettern Klettern
Am nächsten Morgen suchten wir noch einen Nahe gelegenen Kletterfelsen auf. Er hieß wahrscheinlich "Räuberhölenturm", aber sicher bin ich mir nicht mehr. Die einfachste Route ist in etwa eine II, so dass man auch ohne Kletterausrüstung hinauf kann. Nach kurzem Austoben ging es wieder zurück in Richtung Elbe, Bahnhof und Dresden.

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Fazit

Tjo, das Boofen in der Sächsischen Schweiz ist und bleibt einfach eine tolle Sache! Lagerfeuer, Bratwurst, Knüppelteig, Wein, tolle Aussichten und die Option bei gutem Wetter auch klettern gehen zu können sind einfach eine tolle Kombination! Die Boofe selber hatte Micha total cool ausgesucht, alleine der Weg zu ihr war einfach genial!

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Infos

  • * Homepage Sächsische Schweiz
  • von Dresden Hbf fahren ca. alle Stunde Züge in Richtung Sächsische Schweiz, rückwärtig schaut es ähnlich gut aus
  • von Dresden Hbf bis nach Schmilka fährt man etwa 1 Stunde
  • die Elbe kann jeweils in Nähe der Bahnhöfe mittels Fähren gequert werden, ca. 1 DM pro Person
  • Karte: Ralf Böhms "Große Karte der Sächsischen Schweiz", 1:30.000
  • Boofen ist in der Sächsichen Schweiz außerhalb der Kernzone offiziell erlaubt (siehe dazu die Homepage oben!)

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