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Vorgeschichte
Überblick
Eindrücke
Fazit
 

Sulzkogel (3016m)

Stubaier Alpen, 23.08.2003

   

Vorgeschichte

Für diese Tour war eigentlich nach der Besteigung des Sulzkogels eine Übernachtung auf der Guben-Schweinfurter-Hütte sowie am zweiten Tag noch ein 3000er in den Bergen um Kühtai geplant. Meinem Tourenpartner Uli ging es jedoch bereits beim Aufstieg nicht so gut, so dass wir das ganze abbliesen und es somit für mich nur eine Tagestour von Kühtai auf den Sulzkogel wurde.

Da wir teilweise lange Pause machten und alles ein wenig "chaotisch" ablief, hier nur ein paar Eindrücke.

Den Sulzkogel (3016m) bei Kühtai im Sellrain nicht mit dem Hohen Sulzkogel (2907m) und dem Niederen Sulzkogel (2796m, oft auch einfach nur Sulzkogel) im Sulztalkamm bei der Amberger Hütte verwechseln!

Überblick

Schwierigkeitsbewertung: einfache Bergwanderung

  • Anfahrt zum Parkplatz in Kühtai (2017m)
  • Aufstieg zum Speicher Finstertal (ca. 2300m) über Drei-Seen-Hütte (2311m)
  • Besteigung des Sulzkogels (3016m) über Normalweg von der Scharte südlich des Gipfels
  • Abstieg wie Aufstieg nach Kühtai (2017m)

Eindrücke

Nach sehr vielen Staus erreichten wir sehr spät Kühtai (2017m) und starteten erst gegen 14 Uhr am Parkplatz.

Aufstieg Drei-Seen-Hütte, Hintergrund Speicher Längental und Pirchkogel
Eine Aufstiegsvariante zum Speicher Finstertal (Stausee) führt entlang Skipisten über die Drei-Seen-Hütte, ein Ski-RamboZambo-Ausschank. Auf dem Bild ist im Hintergrund der tiefere Speicher Längental und der Pirchkogel (2828m) zu sehen.

Panorama Speicher Finstertal
Den Speicher Finstertal erreichten wir gegen 15 Uhr. Der Weiterweg verläuft entlang der Ostseite des Stausees (im Winter lawinengefährdet, siehe dazu u.a. auch die www.steinmandl.de). Am Schotterfeld (links in der Bildmitte) befindet sich der Abzweig zur Guben-Schweinfurter-Hütte über die Fintertaler-Scharte.

Speicher Finstertal Mulde beim Gamskogelferner, rechts Sulzkogel
Oberhalb des Abzweiges zur Hütte an der dritten Querung des Baches (Wasserfall) entschieden Uli und ich uns unser urspüngliches Ziel aufzugeben. Von hier ab ging ich noch kurz alleine zum Gipfel. Auf dem linken Bild ist der Blick zurück zum Stausee zu sehen. Auf dem rechten Bild die fast ebene Querung nördlich von Gamskogel und Gamskögele ("Gamskogelferner", im Winter auch lawinengefährdert). Im Hintergrund rechts der Sulzkogel. Der Anstieg zur Scharte am Grat erfolgt rechts in etwa der Licht-Schatten-Linie. Soweit alles leichtes, ggf. etwas steileres Gehgelände. Am Grat selber hier und da ein paar Tiefblicke, ansonsten muss man (sofern man dem gut markierten Weg folgt) nicht klettern.

Gipfel Sulzkogel, Blick Richtung Norden Gipfel Sulzkogel, rechts neben mir der Schrankogel Gipfelimpression
Den Gipfel des Sulzkogels (3016m) erreichte ich ca. 40 Minuten nach meinem alleinigem Weitergang gegen 17:30 Uhr und war somit natürlich um diese Uhrzeit der einzigste hier oben. Auf dem linken Bild das eigentliche Gipfelkreuz mit Blick Richtung Norden. In der Mitte meinereiner mit einem zweiten, kleinerem Gipfelkreuz. Rechts neben mir der Schrankogel.

Panorama vom Sulzkogel in Richtung Zwießelbacher Roßkogel
Panorama vom Sulzkogel in Richtung Zwießelbacher Roßkogel (230kB).

360° Panorama vom Sulzkogel
360° Panorama vom Sulzkogel (309kB)

Der Abstieg verlief ohne Probleme, am Abzweig zur Hütte traf ich Uli wieder. Wir gingen zurück zum Stausee und nahmen noch kurz Die Mute (2398m) gleich westlich der Staumauer mit. Danach ging es wieder zurück nach Kühtai und München.

Saletti Rouletti Spitzenqualität
Nicht nur die Verpackung der "Saletti Rouletti Spitzenqualität" aus dem Aldi hält auf 3000m dicht! ;-)

Fazit

Netter "Wander 3000er" ohne größere Schwierigkeiten, es gab soweit keine Schneefelder beim Aufstieg zum Grat.

Die Besteigung des Sulzkogels ist auch im Winter bei entsprechend sicherer Lawinenlage mit Schneeschuhen möglich, siehe dazu: www.steinmandl.de.

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